Des Windes Zorn

Es heult der Wind wie ein hungriger Wolf durch tief schwarze Nacht. Unbarmherzig knickt er Äste und Zweige von den Bäumen, die im blassen Licht des Mondes wie bizarre Gestalten sich biegen, ächzen und knarren. Zornig und warnend klingt sein tobendes Geheul, „wehe dem, der nicht mit der Erde verwurzelt!“ Ein wütender Tanz, den niemand„Des Windes Zorn“ weiterlesen

Im Zauber der Nacht

Abra kadabra simsalabim die Nacht lädt ein zum Tanz, von Sternen betört, vom Mond verzaubert, erstrahlt ihr Kleid im Glanz. Es kommt ein Kutscher mit silbernen Haaren und goldenen Pferden daher, begleitet von Engeln in großen Scharen, gehüllt in ein prächtiges Lichtermeer. Sie sehen dich an und lächeln dir zu, winken deine Träume herbei, sie„Im Zauber der Nacht“ weiterlesen

Lachende Gedanken

Unzählige Gedanken kreisen in meinem Kopf voller Farbenkraft und Glück. Sie fliegen, tanzen und schweben, sie schwirren wie Motten im Licht,  wie Sonnenstrahlen, die mit ihrem Glanz einen Wald durchfluten, wie gleißendes Licht, das einen Tunnel erleuchtet, wie die ersten Schmetterlinge im Frühling, die eine helle, warme vom Sonnengold durchwirkte Zeit ankündigen. Sie sind voller„Lachende Gedanken“ weiterlesen

November

Grau und schwer senkt sich der Himmel über das   schlummernde Land. Von Wäldern und Wiesen steigt trüber Nebel auf. Modriger Laubgeruch kriecht mir in die Nase und klamme Kälte macht die letzten warmen Sonnenstrahlen vergessen. Schwarze Krähen durchdringen die schlafende Landschaft mit ihren Lauten und suchen auf längst abgeernteten Feldern nach Nahrung. Mystisch und„November“ weiterlesen

Eine kleine Träne

Eine kleine Träne so klar wie ein Kristall verirrte sich im Labyrinth eines verschlossenen Herzens. Sie wollte geweint werden ob vor Freud oder Leid, beides war ihr recht. Nur hinaus wollte sie aus dem dunklen Kerker, in dem es monoton pochte und hämmerte. Nicht Lebenslust noch Verdruss sie dort spürte. Es klopfte und klopfte rings„Eine kleine Träne“ weiterlesen

Der Schreck

Heute hatte ich einen merkwürdigen Traum. Ich sah mich in einem verbeulten, rostigen Geländewagen sitzen.  Mir schien, als wäre ich irgendwo in Australien auf einer unendlich langen Straße. Rechts und links von der Straße war roter, welliger Sand, aus dem vereinzelte Kakteen in den Himmel ragten. Sie wirkten auf mich wie einsame Riesen, einsame Riesen,„Der Schreck“ weiterlesen

Ein stiller Moment

Ein stiller Moment ruht in meiner Seele. Die Zeit hält ihren Atem an. Nichts will ich tun, nicht denken, nur sein, tief im Augenblick versunken. Was kommen wird, wird kommen. Ich will nicht alles wissen. Oh kostbares Leben, mir mit Engelsflügeln und Dornen in die Seele gehaucht; lass mich dich aufnehmen, wie der Tag das„Ein stiller Moment“ weiterlesen

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