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und es fiel Segen vom Himmel
über all die Tränen,
die geweinten und die nicht geweinten,
über die gebeugten Herzen,
die im Schatten der bitteren Zeit erstarrten
und die hoffenden Herzen,
die aus dem Schatten heraus
sich trotzend dem Licht zuwandten,
so schwach es auch zu leuchten schien;
doch es fiel Segen vom Himmel,
der dem schwach leuchtenden Licht Beständigkeit verlieh.
Es ließ sich nicht vom Schatten verschlingen,
denn es fiel Segen vom Himmel.
Bange Seelen fingen im Geiste Feuer,
im Finstern der Nacht tasteten sie nacheinander
und fassten sich an den Händen,
denn es fiel Segen vom Himmel,
der ihre Gesichter erhellte
und ihren Blick aufrichtete,
da sie waren im Herzen gesegnet.
Ihre Tränen benetzten dürre, trockene Erde,
aus der heut Rosen sprießen,
ihre Dornen bezeugen das vergangene Leid,
doch ihre Knospen offenbaren das Heil,
denn auch die Erde war gesegnet
und all die ungezählten Tränen,
denn ins dunkelste Grauen der Nacht
fiel Segen vom Himmel.