Heute hatte ich einen merkwürdigen Traum.
Ich sah mich in einem verbeulten, rostigen Geländewagen sitzen. Mir schien,
als wäre ich irgendwo in Australien auf einer unendlich langen Straße. Rechts und links von der Straße war roter, welliger Sand, aus dem vereinzelte Kakteen in den Himmel ragten. Sie wirkten auf mich wie einsame Riesen, einsame Riesen, die eine einsame Straße säumten.
Der Asphalt bog sich in der flimmernden Hitze und meine Zunge schien mir am Gaumen festzukleben.
Ich griff zur Tasche auf dem Beifahrersitz. Dort musste meine Wasserflasche liegen. Endlich spüre ich etwas Kühles in meiner Hand! Doch als ich zupackte, empfand ich einen bestialischen, brennenden Schmerz. Reflexartig zog ich meine Hand zurück. Meine Tasche schien sich in eine zischende Schlange verwandelt zu haben. Sofort trat ich auf die Bremse.
Schreiend und schweißgebadet wachte ich mitten in der Nacht auf.
Was für ein Glück, dass es ein bloßer Traum war!